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Forum-Theater für Schulen und Kultureinrichtungen

Das „Theater der Unterdrückten‘ wurde von Augusto Boal in den 1960er Jahren in Brasilien in Anlehnung an die Pädagogik der Unterdrückten des brasilianischen Befreiungspädagogen Pauolo Freire entworfen. 

 

Das Theater der Unterdrückten stellt den Auftrag in den Vordergrund über theatrale Zügänge Momente der (Alltags-) Unterdrückung aufzudecken und produktiv zu verändern. Prozesse der alltäglichen Unterdrückung haben in (post-)moderenen Gesellschaften wie der europäischen mannigfaltige Gesichter und sind teilweise fester Bestandteil spezifischer Alltagspraxen. Zu betonen sind Prozesse der institutionellen Diskriminierung, die als ‚stille‘ oder ‚unsichtbare‘ Agitatoren die Strukturen der Institution tragen, und somit Prozesse sozialer Ausgrenzung, entlang schlechterer Bewertung von Leistung, aufgrund der Nichtbeachtung bestehender Eingangsdifferenzen und der einfachen Abbildung eben dieser, beispielsweise in Form von Schulnoten. Rassismus, kultureller Rassismus und Diskriminierungen aufgrund von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung bilden alltägliche Mechanismen der Unterdrückung, die inzwischen (vergleiche das Parteiprogramm enstprechender, rechts orientierter Parteien) wieder salonfähig geworden sind, was in Anbetracht der Geschichte Deutschlands nicht einfach bedauernswert, sondern in höchstem Maße unethisch ist. 

 

Die Methode ‚Forum-Theater‘ ermöglicht es den Teilnehmenden zum einen, sich tiefergehender mit den Mechanismen von Unterdrückung auseinander zu setzen. Zum Anderen werden die Teilnehmenden dazu aufgefordert, in ihren alltäglichen Erfahrungen nach solchen Momenten zu suchen und diese auf die Bühne zu bringen und gemeinsam mit den anderen nach einer konstruktiven Lösung für spezifische Unterdrückungs-Situationen zu suchen. Diese Lösungen konstituieren sich stets zugunsten des ‚Opfers‘ einer Unterdrückungssituation und sollen helfen, die Handlungsfähigkeit der unterdrückten Person wiederherzustellen. 

 

Schulen sind keine Bildungseinrichtungen mehr. SIe sind vielmehr als das. Sie sind allen voran Orte der (Lebens-) Kultur und zu einer gut funktionierenden Kultur gehört ein friedvoller, gewaltfreier, demokratischer Umgang miteinander. 

 

In den Workshops werden auf spielerische Weise Themen verhandelt, die den Schülerinnen und Schülern ein Anliegen sind, die sich aber dezidiert mit Themen beschäftigen, die einen Bezug haben zu spezifischen Formen repressiver Alltagspraxen und dazu gehören: Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, Ausgrenzung, Mobbing.

 

Gemeinsam werden Handlungsstrategien entworfen, die einen (handelnden) Umgang mit Rassismus, Sexismus, Diskriminierung etc. aufzeigen und den Schülerinnen und Schülern helfen werden, sich für das Thema nicht nur zu sensibilisieren, sondern aktiv Widerstand gegen diese Formen der Unterdrückung leisten zu lernen. 

 

 

Aktuell gibt es drei Workshopangebote:

 

1. Eintägiger Workshop

 

2. Dreitägiger Workshop mit interner Forum-Theater-Inszenierung

 

3. Fünftägiger Workshop mit abschließender Forum-Theater-Inszenierung vor bzw. mit Publikum

 

Mindestteilnehmerzahl: 15

 

Kostenpunkt:

 

1. Eintägiger Workshop: 390,00 € (26,00 € p.P.)*

 

2. Dreitägiger Workshop: 1170,00 € (78,00 € p.P)*

 

3. Fünftägiger Workshop: 1950,00 € (130,00 € p.P)*

 

*Bei höherer Teilnehmerzahl verringert sich der Preis pro Person entsprechend

 

Forum_Theater Flyer_Schulen
Forum Theater_Flyer_Theatersehenlernen[3[...]
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